Essigmutter: erkennen, aufbewahren und verwenden

Was ist eine Essigmutter?

Die Essigmutter ist eine Art lebendige „Wohngemeinschaft“ – gebildet vor allem aus Essigsäurebakterien, aber auch aus Hefen, die sich in einer gallertartigen Cellulosematrix einnisten.

Diese Struktur entsteht durch den Stoffwechsel bestimmter Essigsäurebakterien-Stämme, die Cellulose bilden. So erklärt sich auch die typische, fast quallenartige Konsistenz dieser „Mutter“. Sie ist kein Pilz, wie oft vermutet wird, sondern ein bakterielles Produkt.

Auch wenn sie oft als ruhender Klumpen wirkt, der an der Oberfläche eines Essigs schwimmt, ist sie hochaktiv. Sie enthält Millionen hungriger Mikroorganismen.

Wie ein Essigansatz von Anfang an entsteht, beschreibe ich Schritt fĂĽr Schritt hier: Essig selber machen.

Essigmutter, Kahmhefe oder Schimmel?

Das ist die Frage, bei der die meisten unsicher werden – und bei der viele einen völlig gesunden Ansatz wegkippen. Hier siehst du alle drei nebeneinander.

So sieht eine Essigmutter aus

Ich habe schon richtig viele...

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