Ähnlich wie meine Liebe zu den Wildkräutern ist auch meine Liebe zur Fermentation meiner Kindheit in Polen zu verdanken. Es gibt viele fermentierte Lebensmittel, die in unserer Kultur tief verankert sind, wie z.B. Rote Bete Kvass, Kapusta kiszona also Sauerkraut, Barszcz biały / Żurek (eine Art Sauerteig-Suppenbasis), Kwas chlebowy (Brotgetränk oder Brottrunk), Ogórki kiszone (Saltgurken), fermentierte Äpfel, Pilze, Tees, Joghurt, Kefir, Sauerteig usw.
Die Grundlagen, um den Prozess der Fermentation zu verstehen, verdanke ich ebenfalls meiner Oma Basia. Durch sie durfte ich schon früh ein tiefes sehr praktisches Verständnis entwickeln und erleben, wie lebendig und kraftvoll fermentierte Lebensmittel sein können. Um dieses Wissen zu vertiefen, habe ich vor Jahren eine Fermentista-Ausbildung abgeschlossen, zahlreiche Fachbücher aus unterschiedlichen Kulturen und Sprachen gelesen und mich intensiv mit der Wissenschaft hinter den Fermentationsprozessen beschäftigt. Eine der wertvollsten Schulen war das eigene Experimentieren und Beobachten. Hunderte von Stunden in meinem eigenen Fermentista-Lab möchte ich nicht missen.
Dort traf traditionelles Basiswissen auf moderne Wissenschaft, Leidenschaft und Kreativität. Daraus entstand eine einzigartige Mischung aus Erfahrung, Intuition und fundiertem Wissen, die ich heute mit großer Freude in die Welt trage. In den letzten Jahren habe ich meine Liebe und mein tiefes Know-how zur Fermentation mit Tausenden von Menschen geteilt – in Workshops, Büchern, Webinaren und Online-Kursen.
Fermentieren bedeutet zum einen, LEBENSmittel lebendig haltbar zu machen. Zum anderen eröffnet uns die Kunst der Fermentation eine faszinierende Welt voller neuer, gesunder Aromen und unzähliger Möglichkeiten, unserer Kreativität in der Kulinarik freien Lauf zu lassen.
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